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Einsamkeit kann krank machen

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Einsamkeit bedrückt | (c) Fotolia
09.07.2020
«Wir brauchen andere Menschen, um uns als Mensch weiterzuentwickeln.»
 
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Albrecht Seiler ist Chefarzt der Klinik SGM Langenthal, eine Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Er weist darauf hin, dass jeder einmal in seinem Leben Einsamkeit spüre. Solange sie in Balance mit sozialen Beziehungen steht, ist sie nicht weiter schlimm.

«Wenn jemand in diesem Einsamkeitszustand länger ist und darunter leidet, dann verlieren einige der Menschen ihre Freude, es stellt sich eine Traurigkeit ein. Manche verlieren Antrieb.» Dies seien alles Zeichen, die ein Psychiater als depressive Symptome einordnen würde, erklärt Seiler. «Das Gefühl des längeren Leidens an einer Einsamkeit ähnelt dem einer Depression sehr.» Wenn Einsamkeit nicht vorübergehend, sondern anhaltend ist, ist sie schädlich und kann sogar zum Tod führen.

Denn grundsätzlich gilt: Wir Menschen sind Gemeinschaftswesen. «Wir brauchen andere Menschen, um uns als Mensch weiterzuentwickeln. Von daher ist Einsamkeit für die Persönlichkeitsentwicklung und die Lebensqualität schädlich und hinderlich. Wir brauchen das Miteinander mit den anderen», hält Seiler fest.

Wenn wir also Gemeinschaft möchten, müssen wir schlichtweg aktiv werden. Seiler illustriert dies am Beispiel eines Tunnels: Wir können dort sitzenbleiben, um Licht beten oder uns an eines der beiden Enden aufmachen.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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