Logo
Kirche & Gesellschaft

Interreligiöse Ausbildung an der Universität Bern

Radio
Life Channel
(c) 123rf
24.03.2021 25.03.2021
Geistliche aus verschiedenen Religionen können gemeinsam Seelsorge studieren.
 
In diesem Beitrag

Weiterempfehlen

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
 

Ein abgeschlossenes Theologiestudium reicht nicht mehr, um in Heimen, Spitälern und Gefängnissen eine angemessene Seelsorge anzubieten. Für eine solche anspruchsvolle Tätigkeit braucht es eine zusätzliche Ausbildung.

Isabelle Noth ist Professorin am Institut für Praktische Theologe der Universität Bern. Sie erklärt: «Wir haben schon seit langem Ausbildungsprogramme. Die Bedürfnisse und Anforderungen sind in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Es war klar, dass wir jetzt auf diese gestiegenen Anforderungen reagieren müssen.»

Das Resultat dieser Erkenntnis ist ein neues «Aus- und Weiterbildungsprogramm in Seelsorge, Spiritual Care und Pastoralpsychologie» (AWS), welches in Europa einmalig ist. Es ist nun nicht nur ökumenisch ausgerichtet, sondern auch für nicht-christliche Geistliche offen. Gerade Musliminnen und Muslime wollen in brenzligen Situationen von Angehörigen der eigenen Religion seelsorgerlich begleitet werden.

Noth nennt als Vorteile, dass ein gemeinsames Studium die spätere Zusammenarbeit erleichtert, weil bereits Verbindungen geknüpft wurden. Weiter kann man mit einer gemeinsamen Ausbildung Standards festlegen, welche für alle gelten.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
Anzeige
Freude am Garten | medium rectangle
10% Ihres Gartenauftrages | medium rectangle
Gartenplanung | medium rectangle
HUWA | Herbst | Mobile Rectangle
Stricker Service | Mobile Rectangle
Weiterbildung | Mobile Rectangle
Jurabelle | Mobile Rectangle
Jurabelle | Mobile Rectangle
Reusser | Auto | Mobile Rectangle
Aktion Weihnachtspäckli | Mobile Rectangle
Music Loft | Asendorf | Pre | Mobile Rectangle
Anzeige
Jurabelle | E-Bike | Half Page
Anzeige
TDS Aarau | Schnuppertage/Kurse | Leaderboard
ERF Medien, Witzbergstrasse 23, CH-8330 Pfäffikon ZH, Tel. +41 44 953 35 35, Mail erf@erf.ch